Rename project to SpiderNet, Obsidian-style linked docs, license overview
This commit is contained in:
@@ -1,40 +1,47 @@
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# Architektur
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Von unten (Physik) nach oben (Inhalte). Der AKI-Node ist das Herzstück —
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eine kleine Box im Wohnungsregal, die zu Hause sitzt und das Viertel verbindet.
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Von unten (Physik) nach oben (Inhalte). Der SpiderNet-Node (`sn-node`) ist
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das Herzstück — eine kleine Box im Wohnungsregal, die zu Hause sitzt und das
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Viertel verbindet.
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## Übersicht
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```mermaid
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flowchart TD
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subgraph HausA[Haus A]
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GA[Geräte A] --> NA[AKI-Node A]
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GA[Geräte A] --> NA[sn-node A]
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end
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subgraph HausB[Haus B]
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GB[Geräte B] --> NB[AKI-Node B]
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GB[Geräte B] --> NB[sn-node B]
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end
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subgraph HausC[Haus C]
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GC[Geräte C] --> NC[AKI-Node C]
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GC[Geräte C] --> NC[sn-node C]
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end
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NA <-->|"Glasfaser (bzw. Funk-Fallback)"| NB
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NB <-->|"Glasfaser"| NC
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NA <-->|"Glasfaser 10 Gbit/s"| NB
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NB <-->|"Glasfaser 10 Gbit/s"| NC
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NA -->|"ISP-Uplink A"| WA((Internet))
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NB -->|"ISP-Uplink B"| WA
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NC -->|"ISP-Uplink C"| WA
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```
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Entscheidend: **jeder Haushalt behält seinen eigenen Uplink**. Es gibt keinen
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zentralen Exit (anders als klassische Community-Meshes mit einem Supernode),
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sondern viele — das verteilt nicht nur Last, sondern auch Risiko und Zensur-
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Angriffsfläche.
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Entscheidend:
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## Schicht 0 — Physik (Nachbarschaftsglasfaser)
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1. **Jeder Haushalt behält seinen eigenen Uplink.** Es gibt keinen zentralen
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Exit (anders als klassische Community-Meshes mit einem Supernode), sondern
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viele — das verteilt nicht nur Last, sondern auch Risiko und Zensur-
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Angriffsfläche.
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2. **Die Glasfaserverbindungen sind ein *zweites* Netz neben den
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Internetanschlüssen** und sollen schnell sein (10 Gbit/s per SFP+/
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10G-Optik). Damit ist das Viertelnetz nie der Engpass — der Engpass sind
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die Uplinks selbst, und genau die werden gepoolt.
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- **Bevorzugt:** Glasfaser Haus-zu-Haus (z. B. 2-Faser-Duplex G.657A2, LC-
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Stecker), Medienwandler bzw. SFP-Port direkt im Node. Innenrohr entlang
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der Fassade, kurze Gräben im Garten, Kabelkanal.
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## Schicht 0 — Physik (Nachbarschaftsglasfaser, 10 Gbit/s)
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- **Ziel:** 10 Gbit/s Haus-zu-Haus. Glasfaser (2-Faser-Duplex G.657A2, LC)
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mit **10G-Optik (SFP+)** direkt im Node — langfristig günstiger und
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zukunftssicher; 1G-Medienwandler sind die Budget-Fallback-Option.
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- **Pragmatisch für den Start:** was da ist — existierendes LAN-Kabel im
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Mehrfamilienhaus (bis 100 m), Richtfunk 60-GHz-PTP (5–15 Gbit/s,
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Mehrfamilienhaus (bis 100 m), Richtfunk 60-GHz-PTP (mehrere Gbit/s,
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Sichtlinie nötig) als Überbrückung.
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- **Topologie:** anfangs Stern/Ring (2–5 Häuser), später vermascht. Jede
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Faser ist ein separates Link; Redundanz schlägt Eleganz.
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@@ -45,13 +52,12 @@ Kandidaten (Auswahl offen, Kriterium: simpel, wartbar, verschlüsselt):
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| Kandidat | Pro | Con |
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|---|---|---|
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| **Yggdrasil** | Out-of-the-box e2e-verschlüsseltes IPv6-Overlay, null Konfiguration, self-contained | experimentell, Performance über wenige Gbit/s hinaus |
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| **Yggdrasil** (gewählt) | Out-of-the-box e2e-verschlüsseltes IPv6-Overlay, null Konfiguration, self-contained | experimentell, Performance-Grenzen bei hohen Gbit/s |
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| Babel + WireGuard | bewährt (Althea-Ansatz), Router-Hardware tauglich | mehr Konfigurationsaufwand |
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| cjdns | Battle-tested in Hyperboria | ältere Codebasis |
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Empfehlung für den PoC: **Yggdrasil**. Jeder AKI-Node peert über die
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Glasfaser-Links mit seinen Nachbarn; Geräte der Haushalte hängen per NAT/
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Firewall getrennt dahinter (Home-LAN ≠ Mesh-LAN).
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Jeder `sn-node` peert über die Glasfaser-Links mit seinen Nachbarn; Geräte
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der Haushalte hängen per NAT/Firewall getrennt dahinter (Home-LAN ≠ Mesh-LAN).
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## Schicht 2 — Bandbreiten-Pooling (der eigentliche Kern)
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@@ -74,7 +80,7 @@ Gegenseitigkeitszwang. Technisch gilt:
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- Der Status ist sichtbar (Karma/Anzeige), aber es gibt keine Strafe und
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keine Zwangsfreischaltung.
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### Segmentierter Multi-Exit-Download (`aki-fetch`)
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### Segmentierter Multi-Exit-Download (`sn-fetch`)
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```mermaid
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sequenceDiagram
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@@ -97,7 +103,7 @@ sequenceDiagram
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Node-->>User: Datei (Hash-verifiziert, reassembliert)
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```
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- HTTP Range Splits + Shadow-Verifizierung (Content-Hash)
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- HTTP Range Splits + Segment-Verifizierung (Content-Hash)
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- Fallback: entfällt ein Exit, übernimmt ein anderer das Segment
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- Für nicht-rangefähige Quellen: klassische Proxy-Rotation
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@@ -108,17 +114,15 @@ gewählten Exit, Exit-Wahl rotiert; Browsing/Video-Calls laufen über einen
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Exit, große Transfers über alle. Video-Calls werden explizit auf einen
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Exit gepinnt (kein Splitting).
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### Fairness-Scheduler (`aki-fair`)
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### Fairness-Scheduler (`sn-fair`)
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- Max-min Fairness über alle aktiven Nutzer:innen des Netzes
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- Exit-Kontingente (Volumenlimit, Wartungszeit) werden respektiert
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- Karma statt Bezahlung: wer dauerhaft deutlich mehr zieht als er gibt,
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wird fair angesprochen (Drosselung als letztes Mittel, nie als Strafe
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für Berechtigte mit Bedarf)
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- Leech-Nodes: niedrigste Priorität bei Knappheit, nie ausgeschlossen
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### Nachbarschafts-Cache (`aki-cache`)
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### Nachbarschafts-Cache (`sn-cache`)
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- Transparenter Shared-Cache (lancache-Prinzip): große, popluläre Objekte
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- Transparenter Shared-Cache (lancache-Prinzip): große, populäre Objekte
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(Steam, Konsolen-Updates, OS-Images, Software-Pakete) kommen aus dem
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Viertel statt aus dem Internet
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- DNS-basiert, pro Haushalt kleine Cache-Slots; gemeinsam sind sie groß
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@@ -132,7 +136,7 @@ Exit gepinnt (kein Splitting).
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- Freenet ist **keine Anonymitätslösung** (siehe FAQ) und wird auch nicht
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als solche beworben.
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- Unsere Software nutzt Freenet über `freenet-stdlib` bzw. die
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WebSocket-API (nicht-derivativ), unsere eigene Codebasis bleibt AGPL-3.0.
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WebSocket-API (nicht-derivativ); die Lizenzwahl steht in [[Lizenz]].
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## Sicherheit und Vertrauen
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@@ -142,12 +146,12 @@ Exit gepinnt (kein Splitting).
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Teilnehmer (Client-Isolation).
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- Kill-Switch: jeder Haushalt kann seine Faser physisch/softwareseitig
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abklemmen; der Node fällt auf "nur eigener Anschluss" zurück.
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- Minimale Logs (DSGVO, siehe [recht.md](recht.md)).
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- Minimale Logs (DSGVO, siehe [[Recht]]).
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## Offene Fragen
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- DSLite/Carrier-NAT-Haushalte: Synchrone Exits gehen, aber
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Konfigurationsaufwand pro Router-Modell prüfen.
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- ISP-AGB: Weitergabe an "Dritte" kann verboten sein (per ISP prüfen,
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siehe recht.md).
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siehe [[Recht]]).
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- Wie viel Cache lohnt sich real bei 3–10 Haushalten? (Messung in Phase 2)
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@@ -1,4 +1,4 @@
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# Die Kernidee — und ein ehrlicher Realitätscheck
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# Idee — und ein ehrlicher Realitätscheck
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## Ursprungsidee
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@@ -9,6 +9,11 @@
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> kostet. Schwache Haushalte werden gestärkt. Nebenbei wird Traffic verteilt
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> und ist für Außenstehende schwerer zuzuordnen (Privacy).
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Wichtiger Punkt (bewusst gehalten): Die Glasfaserverbindungen zwischen den
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Häusern laufen **neben** den normalen ISP-Anschlüssen — das Nachbarschaftsnetz
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ist ein *zweites*, schnelles (Ziel: 10 Gbit/s) lokales Netz, nicht ein Ersatz
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für die Internetanschlüsse.
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Diese Idee ist gut — und sie ist nicht abstrakt: NYC Mesh läuft genau so
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("members share their internet"), Freifunk und guifi.net zeigen es in
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großem Maßstab. Was hier neu gedacht ist, ist der **konsequente Exit-Jede**
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@@ -19,9 +24,11 @@ verlassen das Viertel an *allen* Punkten gleichzeitig.
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1. **Segmentierte Downloads über mehrere Exits.** Große Dateien werden in
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Byte-Bereiche gesplittet (HTTP Range Requests) und parallel über die
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Glasfaseranschlüsse mehrerer Haushalte geladen. Das ist Multi-WAN-
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Aggregation, nur verteilt über das Viertel. Ein DSL-50000-Haushalt kann
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damit realistisch 5× herunterladen, wenn 4 Nachbarn mitspielen.
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Internetanschlüsse mehrerer Haushalte geladen. Ein DSL-50000-Haushalt
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||||
kann damit realistisch 5× herunterladen, wenn 4 Nachbarn mitspielen.
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Das geht, weil die Haus-zu-Haus-Verbindungen selbst schnell sein
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sollen (10 Gbit/s) — die Faser im Viertel ist nie der Engpass, die
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Uplinks sind es.
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2. **Fair-Share-Scheduling.** Wer gerade nichts lädt, gibt seinen Anteil
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automatisch. Ein einzelner Stream profitiert von fremder Kapazität,
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mehrere Lade gleichzeitig bekommen faire Anteile.
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@@ -49,22 +56,24 @@ verlassen das Viertel an *allen* Punkten gleichzeitig.
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3. **Physik ist der eigentliche Engpass.** Glasfaser spannen heißt: Genehmigungen,
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Vermieter, Grundstücke, Arbeit. Realistisch beginnt man mit dem, was da
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ist (Kabel im Mehrfamilienhaus, Garten, kurze Richtfunkstrecken), und
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baut Glasfaser dort, wo ohnehin gegraben wird (siehe Recht).
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||||
baut Glasfaser dort, wo ohnehin gegraben wird (siehe [[Recht]]).
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4. **Volumen-/Drosseltarife.** Wer ein Volumenlimit hat, zahlt mit Volumen,
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wenn Nachbarn über seinen Exit laden. Lösung: Exits haben harte Kontingente
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und der Scheduler respektiert sie ("Exit-Karenz"), plus Karma.
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und der Scheduler respektiert sie ("Exit-Karenz"), plus Karma. Für diese
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(seltene) Fälle gibt es zusätzlich den **Leech-Modus**: Sharing komplett
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aus, nur empfangen — unter Nachbarn legitim (siehe [[Ethos]] §2).
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5. **Privacy ist ein Nebenprodukt, keine Anonymität.** Freenet sagt es
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selbst (FAQ): keine Anonymität wie Tor/I2P. Metadaten bleiben. Wer echte
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Anonymität will, legt Tor/I2P über das Netz. Wir verkaufen deshalb
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Privacy-by-Design, nicht Anonymität.
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6. **Recht.** Abmahnungen landen zuerst beim Anschlussinhaber, egal wer
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geladen hat; bewusstes Ermöglichen von Rechtsbrüchen kann eigene Haftung
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erzeugen. Details und Gegenmaßnahmen: [recht.md](recht.md).
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erzeugen. Details und Gegenmaßnahmen: [[Recht]].
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## Der technische Kern (warum es Software braucht)
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Das Netz ohne Software ist "nur" ein LAN. Die Mehrwerte entstehen durch
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einen **AKI-Node** pro Haushalt, der folgendes macht:
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einen **SpiderNet-Node** pro Haushalt, der folgendes macht:
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- Overlay-Routing über alle Haushalte (Kandidat: Yggdrasil)
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- Exit-Pool verwalten: Wer darf über wen raus, mit welchem Kontingent
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@@ -73,4 +82,4 @@ einen **AKI-Node** pro Haushalt, der folgendes macht:
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- Transparenten Nachbarschafts-Cache
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- (Später) Freenet als Inhalts- und App-Ebene im Viertel
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Siehe [architektur.md](architektur.md) und [server/README.md](../../server/README.md).
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Siehe [[Architektur]] und [[Server-README]].
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@@ -0,0 +1,62 @@
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# Lizenz — Optionen und Empfehlung
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Damit wir uns festlegen können. Stand: September 2026.
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## Wichtigster Rahmen
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- Die Software wird **ohne jegliche Garantie** bereitgestellt — AGPL GPLv3-
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-artige Lizenzen enthalten §§ 15/16 (No Warranty, Limitation of Liability)
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bereits; permissive Lizenzen brauchen das Disclaimer-Klauseln separat
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(Apache-2.0 hat es eingebaut, MIT/BSD nur minimal).
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- Ethos: Code soll **Commons bleiben** — auch Forks sollen gezwungen sein,
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offen zu bleiben, sonst kann das Nachbarschaftsprojekt abgespaltet und
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geschlossen weiterverkauft werden.
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## Code-Lizenz-Optionen
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| Lizenz | Copyleft | Netz-Klausel | Passt zum Ethos? | Risiko für Nachbarschafts-Projekt |
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|---|---|---|---|---|
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| **AGPL-3.0** | stark | **ja** (§13 Remote-Network-Interaction) | **sehr gut** | Forks bleiben offen, "as a service"-Nutzung gezwungen offenzulegen; scare-off für kommerzielle Interessenten — gewollt |
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| GPL-3.0 | stark | nein | gut | fork-protect, aber wer es nur *innerhalb eines eigenen Netzes* anbietet, muss nichts freigeben |
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| LGPL-3.0 | schwach (nur Library-Boundary) | nein | mittel | geschlossen Forks leicht möglich |
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| MPL-2.0 | mittel (datei-level) | nein | mittel | gut für "Firmen-freundlich"-Wunsch; aber Forks können proprietär um Dateien herumgebaut werden |
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| EUPL-1.2 | stark | optional (Art. 13) | gut | kompatibel zu GPL via Abs. 6; wenig verbreitet, Komplexität |
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| Apache-2.0 | keiner | nein | schlecht (ethisch) | Klon kann geschlossen werden — passt nicht zu "Gemeingut" |
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| MIT / BSD | keiner | nein | schlecht | identisches Risiko, minimaler Disclaimer |
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### Empfehlung
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**AGPL-3.0 für alle Code-Crates in `server/`** (Status quo im Repo). Gründe:
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1. Spiegelbild zum Ethos: das Netz ist Commons, der Code auch.
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2. **§13 verlangt Offenlegung bei Netzwerk-Nutzung** — unsere Software *ist*
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ein Netzwerkdienst; wer eine eigene SpiderNet-Node-Variante betreibt,
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muss den Quellcode anbieten.
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3. `freenet-core` ist AGPL-3.0 — gleiche Lizenzfamilie macht Integration
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einfach, falls wir mal direkt gegen die Core-API bauen statt nur über
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`freenet-stdlib`/WebSocket.
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4. AGPL ist nicht für Doku/Daten relevant; Code-Repo bleibt trotzdem sauber
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(Lizenz-Matching für Developer-Komfort).
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## Doku-Lizenz-Optionen
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Doku (dieses Verzeichnis) kann separat lizenziert werden:
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| Lizenz | Charakter | Empfehlung |
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|---|---|---|
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| **CC-BY-SA-4.0** | teilen-als-gleiche, Namensnennung | gut, wenn Doku auch Commons bleiben soll |
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| CC-BY-4.0 | Namensnennung, Weitergabe frei | ok, wer Forks der Doku nicht gleich erzwingen will |
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| CC0-1.0 | public-domain-artig | im Widerspruch zum Ethos |
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| gleich mit Code (AGPL) | geht auch, ist aber unüblich für Doku | n/a |
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### Empfehlung
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**CC-BY-SA-4.0 für `documentation/`** — sauber getrennt vom Code, passt
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zum "Wissen wird geteilt wie Bandbreite"-Ethos (Ethos §7).
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## Was noch offen bleibt
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- [ ] Entscheidung: Code AGPL-3.0 bestätigen
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- [ ] Entscheidung: Doku CC-BY-SA-4.0
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- [ ] `LICENSE`-Dateien: Code-`LICENSE` (AGPL, schon da) + `documentation/LICENSE` (CC-BY-SA) und Lizenz-Hinweis in jedem Dateikopf? (AGPL: Hinweis pro Crate reicht; Dateikopf optional)
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- [ ] Nebenlizenzen von Dependencies (cargo-deny, sobald Cargo-Projekt existiert)
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@@ -30,14 +30,14 @@
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zu ermöglichen, kann als Teilnehmer/Beihelfer behandelt werden
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(Analogie: BGH zu Tor-Exit-Betreibern mit Vorbelastung).
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### Was das für das AKI-Netz bedeutet
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### Was das für das SpiderNet-Netz bedeutet
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1. **Exit-Haushalt = Verantwortung bleibt beim Exit-Haushalt.** Wenn
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fremder Traffic über meinen Anschluss ins Internet geht, gilt:
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- Ich muss darlegen können, dass andere Zugang hatten → das Netz
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dokumentiert (lokal, nicht zentral!) die Teilnehmerschaft.
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- Bei Kenntnis einer konkreten Verletzung muss ich handeln können →
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deshalb braucht der AKI-Node technische Wege, einzelne Nutzer/Segmente
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deshalb braucht der SpiderNet-Node technische Wege, einzelne Nutzer/Segmente
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zu sperren, ohne das ganze Netz zu killen.
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2. **Kein "Das ist ja verteilt, also legal."** Wer lädt, bleibt Täter —
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unabhängig davon, über welchen Exit. Verteilung ändert die Ermittlungs-
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@@ -15,9 +15,9 @@ endet mit etwas, das man benutzen kann.
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Ziel: Beweis, dass Pooling über zwei Anschlüsse real funktioniert.
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- [ ] AKI-Node auf Mini-PC (Raspberry Pi / N100-Box), Yggdrasil-Overlay
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zwischen 2 Haushalten (Kabel oder kurzstrecke WLAN/60-GHz)
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- [ ] `aki-fetch` PoC: segmentierter Download (HTTP-Range-Splitting) über
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- [ ] SpiderNet-Node auf Mini-PC (Raspberry Pi / N100-Box), Yggdrasil-Overlay
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zwischen 2 Haushalten (Kabel oder Kurzstrecke WLAN/60-GHz)
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- [ ] `sn-fetch` PoC: segmentierter Download (HTTP-Range-Splitting) über
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2 Exits, plus Baseline-Messung (1-Exit vs. 2-Exit, gleiche Datei)
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- [ ] Fair-Share-Scheduler v0: zwei gleichzeitige Downloads, faire Aufteilung
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- [ ] Doku: Messwerte, Erkenntnisse, Stolpersteine → hier in das Repo
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@@ -26,11 +26,11 @@ Ziel: Beweis, dass Pooling über zwei Anschlüsse real funktioniert.
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||||
Ziel: ein Paket, das 3–10 Haushalte installieren können.
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||||
- [ ] `aki-node` Daemon: Discovery, Peering, Metriken (per-Exit Bandbreite/
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- [ ] `sn-node` Daemon: Discovery, Peering, Metriken (per-Exit Bandbreite/
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Latenz), Onboarding-Flow (QR/Knopfdruck)
|
||||
- [ ] Exit-Pool: Kontingente, opt-in/opt-out, Kill-Switch
|
||||
- [ ] `aki-fetch`: API + CLI + einfache Browser-Integration
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||||
- [ ] `aki-cache`: lancache-artiger transparenter Cache (DNS-basiert)
|
||||
- [ ] Exit-Pool: Kontingente, opt-in/opt-out, Leech-Modus, Kill-Switch
|
||||
- [ ] `sn-fetch`: API + CLI + einfache Browser-Integration
|
||||
- [ ] `sn-cache`: lancache-artiger transparenter Cache (DNS-basiert)
|
||||
- [ ] Fairness-Scheduler v1 (max-min, Exit-Kontingente, Karma)
|
||||
- [ ] Telemetrie: keine zentrale Sammlung; lokale Metriken im Node
|
||||
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||||
@@ -53,4 +53,4 @@ Ziel: ein Paket, das 3–10 Haushalte installieren können.
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- [ ] Peering mit Freifunk-Clouds oder anderen Nachbarschaftsnetzen
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- [ ] Echtes Backbone: eigene Glasfaser in Straßen, ggf. IXP-Peering
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(langfristig, NYC-Mesh-Stil)
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||||
- [ ] Federated Viertel: mehrere AKI-Netze verbinden sich
|
||||
- [ ] Federated Viertel: mehrere SpiderNet-Netze verbinden sich
|
||||
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