Docs: SpiderNet is software-only, link-agnostic; decide AGPL-3.0 + CC-BY-SA-4.0

This commit is contained in:
2026-09-24 13:11:10 +02:00
parent 6a3569011a
commit 6cba285713
13 changed files with 775 additions and 36 deletions
+12 -5
View File
@@ -11,8 +11,10 @@
Wichtiger Punkt (bewusst gehalten): Die Glasfaserverbindungen zwischen den
Häusern laufen **neben** den normalen ISP-Anschlüssen — das Nachbarschaftsnetz
ist ein *zweites*, schnelles (Ziel: 10 Gbit/s) lokales Netz, nicht ein Ersatz
für die Internetanschlüsse.
ist ein *zweites*, lokales Netz, nicht ein Ersatz für die Internetanschlüsse.
Welche Link-Typen und -Geschwindigkeiten (10 Gbit, 1 Gbit, 1,6 Tbit, Funk)
eingesetzt werden, entscheidet jede Nachbarschaft selbst — die Software ist
**link-agnostisch**.
Diese Idee ist gut — und sie ist nicht abstrakt: NYC Mesh läuft genau so
("members share their internet"), Freifunk und guifi.net zeigen es in
@@ -20,15 +22,20 @@ großem Maßstab. Was hier neu gedacht ist, ist der **konsequente Exit-Jede**
statt Exit-Nirgends: Jeder Haushalt bleibt bei seinem ISP, aber Anfragen
verlassen das Viertel an *allen* Punkten gleichzeitig.
> SpiderNet ist **nur die Software**. Jede Nachbarschaft richtet ihre eigene
> Instanz ein und entscheidet selbst, wie sie sie betreibt. Wir providen
> Werkzeuge, kein Netz.
## Was technisch funktioniert
1. **Segmentierte Downloads über mehrere Exits.** Große Dateien werden in
Byte-Bereiche gesplittet (HTTP Range Requests) und parallel über die
Internetanschlüsse mehrerer Haushalte geladen. Ein DSL-50000-Haushalt
kann damit realistisch 5× herunterladen, wenn 4 Nachbarn mitspielen.
Das geht, weil die Haus-zu-Haus-Verbindungen selbst schnell sein
sollen (10 Gbit/s) — die Faser im Viertel ist nie der Engpass, die
Uplinks sind es.
Das geht, weil die Software die lokalen Links **misst** und daraus
ihre Splits und Pläne macht — egal ob 1 Gbit/s oder 10 Gbit/s im
Viertel liegt. Engpass sind immer die Uplinks, nie die lokalen Links
(die Software plant so, dass das lokale Netz nicht zum Flaschenhals wird).
2. **Fair-Share-Scheduling.** Wer gerade nichts lädt, gibt seinen Anteil
automatisch. Ein einzelner Stream profitiert von fremder Kapazität,
mehrere Lade gleichzeitig bekommen faire Anteile.